Kasseler SV 1951 e.V.

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Teil III: Die Wilhelm-Buchenau-Kampfbahn

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Von D. Mentel / W. Hermsdorff

 

Vom Sportpark Schönfeld zur Buchenau-Kampfbahn

„Der Turn- und Rasensportverein hat sich mit der Schaffung dieses Platzes ein bleibendes Denkmal in Kassel gesetzt.“ Das schrieb das Casseler Tageblatt vor gut 50 Jahren, als er über die Einweihung eines neuen Kasseler Sportplatzes in Wehlheiden berichtete. Es handelte sich damals um die vielfach „Sportpark Schönfeld“ genannte Stäte, die später allgemein Tura-Platz hieß und in dem Winkel Park Schönfeld und Zwehrener Weg lag.

 

Der erste Weltkrieg hatte unter den Mitgliedern der Wehlheider Sportvereine viele Opfer gefordert. So schlossen sich die Turngemeinde 1868, die Turngemeinde 1899 und der Rasensportverein 1904 zusammen und gründeten am 15. Juni 1919 den Turn- und Rasensportverein 1868 (Tura). In der zweiten Hälfte der 20er Jahre fiel dieser Zusammenschluss wieder auseinander.

Unter großen Anstrengungen baute man sich nun neben dem Park Schönfeld einen Sportplatz, der vor über 50 Jahren eröffnet wurde. Neben leichtathletischen Wettkämpfen mit namhaften Sportlern (Paul, Wittekindt, Döring, Poestges, Adams, Junghenn, Weingärtner, Bauer) fand ein Handballspiel, indem die „Turaner“ der Kasseler Schupo unterlagen, statt. Ebenfalls unterlegen – mit 1:2 – waren die Fußballer dem BC Sport im Eröffnungsspiel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte die starke Mannschaft von „Kassel West“, später der in Wehlheiden entstandene „Kasseler Sportverein“ auf dem Tura-Platz. Letzterer fusionierte dann mit dem VfL Hessen zum KSV Hessen und zog so zur Damaschkestraße. Auf dem Tura-Platz wurde es nun still, zumal der 1951 als eigenständiger Verein wiedergegründete Kasseler SV es vorzog, auf die „Sülze“ überzusiedeln. Das war aber auch notwendig geworden, da sich der botanische Garten weiter ausdehnte und so den Tura-Platz bald in sein Gelände mit einbezog. Die „Sülze“ wurde noch für einige Jahre von 3 Vereinen „strapaziert“, und die Klubs sind sehr froh, dass dieser Sportplatz, der zwischendurch einmal um 90 Grad gedreht wurde, ihnen heute noch zur Verfügung steht.

Inzwischen war aber in Wehlheiden am Rande des ehemaligen Müllberges ein neuer Sportplatz entstanden, der den Tura-Platz vollauf ersetzte: Die Buchenau-Kampfbahn. Im September 1957 wurde sie vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Lauritzen an die Vereine VfB Süsterfeld, TG Wehlheiden und Kasseler SV übergeben. In diesen Tagen, da der Kasseler Sv sein 25jähriges Bestehen feiert, ist die Buchenau-Kampfbahn bereits schon seit 19 Jahren seine Heimat.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Juli 2011 um 10:49 Uhr  

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