Kasseler SV 1951 e.V.

MITGLIED DES HESSISCHEN FUSSBALLVERBANDES e.V. UND IM LANDESSPORTBUND HESSEN e.V.

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Start Chronik Teil VII: 40 Jahre Kasseler SV 1951 e.V.

Teil VII: 40 Jahre Kasseler SV 1951 e.V.

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Von Werner Wilhelm
1. Vorsitzender

Liebe Sportfreunde!

Der Kasseler SV begeht sein 40jähriges Vereinsjubiläum und ich möchte auf diesem Wege noch einmal den Sportfreunden meinen Dank aussprechen, die auch in den schlechten Jahren dem Verein die Treue gehalten haben und es waren sehr wenige, die bestrebt waren, den Kasseler SV zu erhalten.

 

Heute kann gesagt werden, dass wir wieder ein Verein mit Umfeld sind und auf dem Weg zur Besserung ein Stück vorwärts gekommen sind.

Es muss aber weiter nach oben gehen, wir müssen weiter für unseren Verein einstehen, damit wir auch sportlich wieder an frühere Zeiten anknüpfen können.

Das zweite Kapitel der Vereinsgeschichte kann geschrieben werden. Geloben wir uns den weiteren Abschnitt unserer Vereinsgeschichte einzuleiten, mit dem festen Willen, unseren Kasseler SV zu stärken und zu fördern. Ich erinnere mich mit diesen Worten an unseren unvergesslichen Conrad Schaumburg aus der Festschrift anlässlich unseres 25jährigen Bestehens.

Also Männer, packen wir es an, damit in 10 Jahren das dritte Kapitel der Vereinsgeschichte geschrieben werden kann.

In der Saison 1976/77 wurde unsere Mannschaft von A. Wengorzewski trainiert. Mit den Spielern Menzel (2), Graak, Hermann, Fennel und anderen erzielten wir den 11. Platz. Im Jahre 1977 wurde C. Schaumburg als 1. Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen von W. Wilhelm abgelöst. Für die jahrelange und aufopferungsvolle Mitarbeit im Verein, bekam C. Schaumburg die goldene Ehrennadel überreicht.

Da nun aus der A-Jugend und durch Neuzugänge Spieler in die 1. Mannschaft kamen, erreichten wir trotz unseres neuen Trainers H. Haupt nur den 11. Platz.

Aus geographischen Gründen wurden wir zu Beginn der Spielserie 1978/79 in die A-Klasse Gruppe 2 versetzt. Trotz einiger Abgänge konnte unter der Leitung von J. Klug auf die bewährten Spieler wie C. Winter, G. Schwenke, M. Bernhard, J. Hellwig, H. Jacob, B. Kraiger, K. Messerschmidt und anderen gebaut werden. Diese Mannschaft schaffte am Ende den 10. Platz.

Durch wenige Neuzugänge und A-Jugend Spieler wurde in den Spielserien 1979/80 und 1980/81 nur Platz 12 und 13 erreicht. Leider verließ 1982 nach knapp 4jähriger Trainertätigkeit J. Klug den Verein. Durch die Nachfolger Weinzierl und Kiefer wurde im letzten Serienspiel gegen den TSV Oberzwehren mit einem 6:5 Erfolg der Abstieg abgewendet. Am Ende dieser Spielzeit gingen die verdienten Spieler C. Winter und G. Schwenke zum Spielverein zurück. In den Jahren 1980 bis 1982 war K. Esser als 1. Vorsitzender tätig. Nun wurde W. Balzer zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Doch diesmal konnte der Trainer K.H. Dobler, in der Serie 1982/83, mit der Mannschaft den Abstieg in die B-Klasse nicht verhindern. Seit dem Abstieg übt nun W. Wilhelm das Amt des 1. Vorsitzenden bis zum heutigen Tage erfolgreich wieder aus. Mit H. Haupt als Trainer peilten wir den sofortigen Wiederaufstieg, aus der B-Klasse der Gruppe 1, an. Obwohl fast alle Spieler bei uns blieben und auch oben mitspielten, gelang der Aufstieg leider nicht. Es gingen nämlich am „Grünen Tisch“ einige Punkte verloren.

Nun verließen sehr viele 1. Mannschaftsspieler den Verein. Zu diesen Spielern gehörte auch M. Bernard, der in 12 Jahren sehr viele Spiele bestritt. Mit sehr wenigen Neuzugängen und einigen hochgemeldeten A-Jugendspielern wie M. Wilhelm, A. Weigelt, Th. Goldmann und anderen, mussten sie sich bewähren. Doch diese Jungen und unerfahrene Mannschaft wurde, wegen des Torwartproblems, von den erfahrenen Alt-Herren-Mannschaft spielenden Torwart R. Rudolph unterstützt. Der 10. Platz war ein großer Erfolg, den die junge Mannschaft in der Saison 1984/85 erreichte.

Durch die Abgänge und letzte nachkommende A-Jugendspieler wie M. Geinitz, M. Gruber, R. Goldmann, F. Erdmann und St. Erdmann, musste eine neue Hürde bewältigt werden. Da wir nur über eine dünne Spielerdecke verfügen, half die Alt-Herren-Mannschaft mit einigen Spielern aus.

Wegen viele Verletzungen hatten die Trainer R. Schweinebraten und U. Walter in der Saison 1985/86 und 1986/87 einige Schwierigkeiten. In beiden Spielzeiten mussten wir uns mit dem 11. Platz zufriedengeben. Aber jetzt sollte die Wende kommen, denn Trainer K. Hutfles brachte noch 6 Spieler vom SSV 51 mit. Jedoch kam es anders als man dachte, da uns ein paar unglückliche Spielsperren zurückwarfen. Am Ende der Saison 1987/88 standen wir doch wieder auf Platz 11.

Nun hatten wir trotzdem einen Grund zu feiern, denn es wurden die neuen Umkleidekabinen auf der Wilhelm-Buchenau-Kampfbahn eingeweiht. Doch das alte, seinerzeit von Vereinsmitgliedern errichtete Umkleidegebäude steht weiterhin für die Unterbringung der Sportgeräte zur Verfügung.

Der Start in die Saison 1988/89 begann mit einigen Neuzugängen sehr gut. Dies sollte auch so bleiben, obwohl wir am Ende wenige Spiele unglücklich verloren hatten. Aber dies sah schon viel besser aus, als in den Jahren zuvor, da wir den 6. Platz erzielten. Nun wurde die Mannschaft in die B-Klasse Gruppe 2 verlegt und ging voller Erwartung in die Serie 1989/90.

Da sich K. Huftles in den Ruhestand begab, trainierte uns F. Nickel weiter. Wir starteten wieder sehr gut und nur der Ausfall einiger Leistungsträger, durch Verletzungen, brachte uns auf den 8. Platz. Die Spielserie 1990/91 verlief genauso wie die letzten Jahre. F. Nickel musste aus beruflichen Gründen das Amt des Trainers während der Saison abgeben. Trotz vorbildlicher Arbeit sämtlicher Trainer gelang es nicht, den lang ersehnten Wehlheider Wunsch, des Aufstiegs, zu realisieren.

Bedanken möchten wir uns aber bei dieser Gelegenheit aber auch bei C. Lippold, der uns in dieser Saison bei Wind und Wetter als Übergangstrainer uneigennützig und aufopfernd zur Verfügung stand.

Besondere Beachtung verdienen die Ereignisse, die sich im Rahmen der Wiedervereinigung unseres deutschen Vaterlandes im Jahre 1989/90 auch in unserem Verein sichtbar machten. Eine bis dato noch lockere Verbindung zu dem Verein Motor Arnstadt in Thüringen fand eine starke Belebung. Vor allem über den rein sportliche Rahmen hinausgehend haben sich freundschaftliche und familiäre Verbindungen ergeben, die sicher weitere positive Aktivitäten nach sich ziehen werden! So wollen wir mit Freude betonen, dass auch wir in kleinen ein wenig zur Festigung der Kontakte zu unserer Partnerstadt Arnstadt in Thüringen beigetragen haben.

Zum Schluss, liebe Leser, ein paar Sätze in eigener Sache. Sie gelten nicht denen, die heute, anlässlich unseres 40jährigen Bestehens diese Festschrift zufällig in der Hand halten. Diese Sätze sind vielmehr an jene gerichtet, die sowieso immer dabei sind und wissen, worum es geht! Eigentlich haben wir anlässlich unseres Jubiläums allen Grund zur Freude. Aber auch in unserem Verein gibt es zu dieser Stunde Nachdenkliche, die sich fragen, wohin der Weg führt! Wenn man sich die Mühe macht, ein wenig hinter die Kulisse zu schauen, dann wird man gar bald feststellen, dass es oft die gleiche Mitarbeiter sind, die sich gern und uneigennützig in den Dienst unserer guten Sache stellen, sobald sie gerufen werden. Manch anderer aber, der abends an der Theke noch große Reden schwang, steht kühl und uninteressant abseits, wenn es darauf ankommt. Nun mag der Eine oder Andere sagen, dass sei schon immer so gewesen, aber es sei doch einmal ganz klar gesagt, dass gerade in einem solch kleinen Verein, wie wir ihn aufgebaut haben, eine gute Tat wesentlich mehr wiegt als tausend gute Worte! Nur wenn wir in Zukunft gemeinsam das Ruder unseres Vereinsgeschehens in die Hand nehmen, dann haben wir auch die Kraft, dieses, unser Boot in das richtige Fahrwasser zu steuern!

Dabei tatkräftig zu helfen, möchten wir alle bitten, die guten Willens sind. Denn was nutzen uns schon viele schöne Worte, wenn sie dem Verein nichts Gutes bringen. Nichts wäre schöner, als zu erkennen, dass es in unserem Verein immer wieder Mitglieder gibt, die bereit sind mitzuarbeiten!

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. April 2011 um 15:58 Uhr  

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