Kasseler SV 1951 e.V.

MITGLIED DES HESSISCHEN FUSSBALLVERBANDES e.V. UND IM LANDESSPORTBUND HESSEN e.V.

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Start Chronik Teil I: Saisonchronik 1954 - 2011

Teil I: Saisonchronik 1954 - 2011

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Saisonchronik Kasseler SV

Von den ersten Jahren wissen wir nur, dass nach der Gründung des Vereins eine Anzahl von Freundschaftsspielen mit sehr ordentlichen Ergebnissen durchgeführt wurde. Die erste Spielserie 1952/53 wurde in der B-Klasse mit einem beachtlichen 8. Rang abgeschlossen.

Die zweite Saison 1953/54 zeigte schon eine enorme Steigerung. Der SV Wehlheiden machte sich schon einen Namen. Am Ende war der 4. Platz (!) erreicht. Die Spieler, die diese Erfolge errangen, sind in der Chronik bereits genannt.

 

1954/55 – B-Klasse

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sahen die „Alten“ die „03er“ kommen, die in der Nachserie eingesetzt werden konnten. Die Hartung, Vialon, Wiegands, Becker, Tuschik usw. hinterließen ein gutes Erbe. Sie erreichten mit Abschluss der Vorserie 16:4 Punkte. Dieses Fundament wurde weiter ausgebaut, und die Serie mit 33:7 Punkten und 84:27 (!) Toren in 20 Spielen hinter den führenden KSV-Amateuren abgeschlossen und gleichzeitig der Aufstieg in die A-Klasse geschafft.

Die KSVer, die in der ganzen Saison keinen einzigen Punkt abgegeben hatten (38:0 Punkte!), warne im letzten Spiel auf dem Hessen-Platz unserer Gegner. Trotz großer Rückendeckung unseres Widersachers Rothwesten konnten uns die „Hessen“ nicht bezwingen. Am Ende gewannen wir nach einer großen kämpferischen Leistung durch Tore von Dieter und Wolfgang Mentel mit 2:1.

 

1955/56 – A-Klasse

Wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen! Diesmal sind, neben den KSV-Amateuren, wir und der SV Hoof ganz vorn. Nach einem wenig schönen, nicht gerade sportlichen Abschluss (Prozess mit Hoof, der für uns einen unverständlichen Spruch findet) werden wir um den erneuten Aufstieg gebracht.

Die Spitze der Abschlusstabelle:

 

 

Tore

Punkte

 

1.     KSV Hessen Amateure

102:36

40:12

 

2.     SV Hoof

80:46

40:12

 

3.     Kasseler SV

74:39

38:14

Die „Amateure“ und Hoof nahmen an den Spielen um den Aufstieg teil, der aber nur von den Hessen geschafft wurde. Unsere Spiele gegen diese Mannschaft in der Serie (Heimspiele zuerst genannt): 1:1 und 2:3, gegen Hoof 2:3 und 2:1. Zu nennen noch ein 6:4 – Sieg in Obervellmar, ein 6:0 über Zierenberg und ein 4:1 – Sieg in Weimar, wo Dieter Mentel viermal erfolgreich war. Nur gegen „Angstgegner“ Wilhelmshöhe gingen beide Derbys verloren (2:3 und 1:2).

 

1956/57 – A-Klasse

Der Kasseler SV wird Meister der A-Klasse, Gruppe 3! – Im Finish gab es einen dramatischen Zweikampf mit dem VfR Volkmarsen, dem zum Schluss die Puste ausging. 6 Spiele vor Ende der Serie führte er mit 35:9 gegen unsere 34:12 Punkte. Dann folgte das 1:1 bei uns (hier brach sich Werner Mentel den Arm und wir mussten mit 10 Mann durchhalten – auswechseln gab es damals leider noch nicht). Danach gab es für den VfR noch zwei Unentschieden sowie Niederlagen in Obervellmar, Hoof und Ihringshausen. Sie ließen ihn deutlich zurückfallen und es gab noch einen klaren Abschluss:

 

 

Tore

Punkte

 

1.     Kasseler SV

85:46

42:14

 

2.     TSV Ihringshausen

79:42

38:18

 

3.     VfR Volkmarsen

65:35

38:18



Die wohl größte Saison hatte für uns gut begonnen: 6:0 Punkte nach 3 Spielen aber dann kam „Angstgegner“ Wilhelmshöhe und prompt hatte es bei uns eingeschlagen – und mit 2:7 nicht schlecht! Weitere interessante Ergebnisse: 9:4 gegen Wolfhagen, jeweils 5:1 gegen Hofgeismar und Sand und ein 7:0 – Sieg über Nordshausen. Nach dem Sieg in Obervellmar schrieb die Hessische Nachrichten „…was Dieter Mentels ‚Goldpatschen‘ für die Wehlheider Wert ist…“. Er machte hier nämlich binnen zweier Nachspielminuten (!) aus einem 1:1 einen 3:1 Sieg! Außerdem gingen 31 der 85 Saisontore plus 3 in den Aufstiegsspielen auf sein Konto.

Nach dem Meisterschaftsgewinn waren Aufstiegsspiele erforderlich. Und jedem, der es nicht miterlebte, können wir nur sagen: Da war was los in Wehlheiden! Mit 2 Bundesbahnbussen mit Anhängern wurde nach Witzenhausen gefahren. Trotz dieser riesigen Unterstützung konnte uns der kleine Klaus Morawa mit 3 Treffern quasi allein „erschießen“. Auf der „Sülze“ hatte es ein 2:2 gegeben (Tore: Dieter und Wolfgang Mentel, 11m). Es galt nun den Dritten im Bunde, Kleinenglis, auszuschalten. Etwas glücklich gewannen wir dort in allerletzter Minute. Heinz Hoffarth, Schütze dieses wichtigen Treffers, wurde nach dem Abpfiff von unserem großartigen Anhang fast erdrückt. Im letzten Spiel dieser Runde, auf der „Sülze“ gegen die Kleinengliser, waren wir jederzeit Herr der Situation und gewannen nach einer 3:0 Führung mit 3:2 klarer, als es das Ergebnis besagt durch Tore von Rudi Rose (1. Minute) und Dieter Mentel (2). – Damit waren wir in der zweithöchsten hessischen Amateurklasse.

 

1958 – 2. Amateurliga

In der damaligen 2. Amateurliga wurde in der Saison 1957/58 unter 17 Mannschaften der 9. Platz belegt. Für die Ausgeglichenheit der damaligen Elf Spricht das Verhältnis von 13 Siegen, 14 Niederlagen und 5 Remis. Auch Sturm bzw. Abwehr hielten sich bei 77:84 Toren in etwa die Waage. Es war die Zeit der Gebrüder Mentel, Heinz Hoffarth, Puppchen Jensch, Erich Graf, Rudi Rose sowie der damaligen Youngstars Manfred und Lothar Rohmeis, Günter Graak, Walle Horn, Günter Krauskopf; um nur einige zu nennen.

Gegen so renommierte Mannschaften wie Korbach 09, KSV Hessen Amateure, Hermannia, VfL Kassel, Olympia, Altenritte, Lohfelden, Spielverein usw. wurde so manche heiße Schlacht geschlagen. Herausragend die beiden Kantersiege gegen VfL Kassel mit 10:0 bzw. 6:2 Toren.

Wer erinnerst sich nicht an das denkwürdige Spiel vom 1. April 1958 beim Spielverein, das innerhalb von 5 Minuten 4 Platzverweise (3 gegen Spielverein, 1 gegen uns), 2 nichtgegebene Tore für unsere Mannschaft und das uns nach einem 0:2 – Rückstand noch ein 3:3 brachte. Dies war der Anfang einer Serie, in der die Mannschaft aus 8 Spielen 15:1 Punkte erzielte.

 

1958/59 – 2. Amateurliga

Die Mannschaft spielt weiterhin guten Fußball, die Zuschauerzahlen (600, 800 ja sogar 1000 sind keine Seltenheit) sprechen für sich. In Wehlheiden ist etwas los. Am 23. August und 31. August sind wir Tabellenführer. Danach allerdings erfolgt ein leichter Leistungsabfall. Am Ende der langen Saison reicht es unter 17 Mannschaften aber och noch für einen Mittelfeldplatz (11. Unter 17 Mannschaften) mit 27:37 Punkten.

Die größten Höhepunkte dieses Spieljahres:

Der 2:1 – Sieg am 25. Oktober 1958 beim BC Sport vor 1200 Zuschauern auf der Hessenkampfbahn sowie der 1:0 – Erfog am 4. Januar 1959 bei den KSV Amateuren mit Torhüter Manfred Rohmeis in wahrer Galaform.

 

1959/60 – 2. Amateurliga

Ähnlich wie die vorangegangene Saison mit Höhen und Tiefen. 50 Gegentore „gefangen“ und nur magere 40 in 30 Spielen erzielt. Mit 27:33 Punkten dennoch einen guten Mittelplatz erreicht. Ihn belegten wir nicht zuletzt durch einige Auswärtssiege: Jeweils 2:1 in Harleshausen, Großenritte und Homberg. Den absoluten Knüller gab es am 8. November 1959 bei den Hermannen. In einem wahren Spielrausch wurden sie von unserer Mannschaft überrollt. Auch Amateurnationaltorwart Grunenberg konnte das 6:2 (!) nicht verhindern. Günter Graak dreimal, „Bobby“ Köhler, Hans Klocker und Dieter Mentel erzielten die Treffer. Die Mannschaftsaufstellung: Friede, Neidnicht, Korell, W. Mentel, Krauskopf, L. Rohmeis, H. Klocker, Graak, D. Mentel, Köhler und Eysel.

 

1960/61 – 2. Amateurliga

18 Mannschaften nehmen den Kampf um Punkte und Tore auf. Unsere Mannschaft besitzt nicht mehr die Durchschlagskraft der vorangegangenen Jahre. Nach Konzentration aller Kräfte wird am Ende der 15. Tabellenplatz erreicht und somit für ein weiteres Jahr die Klassenzugehörigkeit gesichert.

Höhepunkte dieser Saison waren der 3:1 – Sieg am 18. September im Auestadion gegen die KSV-Amateure, die 0:1 Heimniederlage am 13. Januar 1961 vor über 800 Zuschauern gegen Hermannia (in diesem Spiel gaben die beiden 17jährigen Zwillingsbrüder Adolf und Josef Klug ein großes Debüt) sowie die unvergessene Abwehrschlacht beim 1:1 am 8. April an der Nürnberger Straße gegen den CSC 03 Kassel, der in diesem Jahr den Aufstieg in die höchste Amateurklasse schaffte.



 

1961/62 – 2. Amateurliga

Mit einer stark veränderten und verjüngten Formation geht es in die neue Saison. Die sogenannten „03er“ haben die Schuhe an den berühmten Nagel gehangen und wurden offiziell aus der Mannschaft verabschiedet. Übrig geblieben ist nur Wolfgang Mentel.

Um ihn und die anderen jungen Spieler soll und muss eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Es ist ein schwieriges Unterfangen. Zu groß ist der Aderlass und somit auch der Unterschied zu den anderen Teams. Unglücklich verlorene Spiele, mangelnde Routine und was sonst noch alles in so einer Situation hinzukommt, lassen die Mannschaft schließlich auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschen. Dies bedeutet den endgültigen Abstieg und Abschied aus der zweithöchsten hessischen Amateurklasse, der zu diesem Zeitpunkt 16 Mannschaften angehörten.

 

1962/63 – A-Klasse

Rechtzeitig konnte der Sturz nach unten aufgefangen werden. In der damaligen A-Klasse – sie entspricht der heutigen Bezirksklasse – belegt die nochmals stark verjüngte Mannschaft hinter dem Spielverein Kassel mit 41:19 Punkten und 76:45 Toren den 2. Tabellenplatz und verpasst somit nur knapp den direkten Wiederaufstieg.

 

1963/64 – A-Klasse

Aufgrund geographischer Gesichtspunkte spielen wir indieser Saison in der A-Klasse Gruppe I. Unerklärlicherweise findet sich unsere im Vorjahr noch so erfolgreiche und Hoffnung erweckende Mannschaft in der neuen Umgebung überhaupt nicht zurecht. Sie bringt nicht mehr ihre normale Leistung, verliert unnötig Spiele und Querelen im Verein tun ein Übriges.

Am Ende der Saison passiert das, was niemand für möglich gehalten hat. Mit 23:27 Punkten und 49:60 Toren ist das Klassenziel nicht erreicht und der bittere Weg, sprich Abstieg, in die B-Klasse perfekt.

 

1964/65 – B-Klasse

Ei schweres Jahr steht bevor. Trainer Erich Graf und die Seele der Mannschaft, Kapitän Wolfgang Mentel, seit dem 11. Dezember 1965 Ehrenspielführer, haben alle Hände voll z tun, um die angeknackste Moral der Mannschaft wieder aufzurichten. Mit vereinten Kräften und eisernem Willen aller gelingt es. Der 5:3  - Sieg in Nordshausen im letzten Spiel sichert die Meisterschaft und damit postwendend den Aufstieg in die A-Klasse.

 

1965/66 – A-Klasse

Die wohl erfolgreichste Zeit im 2. Jahrzehnt unseres Vereinsbestehens bahnt sich an. Wir schlagen eine überaus gute Klinge in unserer Gruppe. Laufend wechselnde Führung an der Tabellenspitze während der gesamten Saison zwischen den Spitzen-Mannschaften Hohenkrichen, Kasseler SV und Olympia lassen ein spannendes Finale erwarten. Hier ein Presseausschnitt von damals:

Spannender hätte kein Filmregisseur das Finale in der Fußball-A-Klasse gestalten können. Dem FSV Hohenkirchen fehlt aus dem letzten Spiel noch ein Punkt zur Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga. Aber diesen einen Punkt muss er sich ausgerechnet beim Verfolger Kasseler SV holen, der weiß: Nur mit einem Sieg bleibt die Chance auf ein Entscheidungsspiel.

Kasseler SV – Hohenkirchen 3:2, Halbzeit 1:2

Das schnelle 1:0 durch Josef Klug glich Bachmann aus, durch Bliska führten die Gäste sogar 1:2, ehe Roland Mahn und Adolf Klug in der 85. Und 87. Minute mit 2 Bombentoren den Wehlheider Sieg sicherten. Ein echtes Spitzenspiel vor über 600 Zuschauern. Oft stürmten die Wehlheider mit 8 Mann, da gab es tolle Torszenen,…. Auch auf der entblößten Gegenseite.

An der Tabellenspitze ergab sich folgender Stand:

 

 

Tore

Punkte

 

1.     Kasseler SV

85:43

43:17

 

2.     Hohenkirchen

98:62

43:17

Somit wurde ein Entscheidungsspiel um Meisterschaft und Aufstieg notwendig. Unsere, von Gala Metzner trainierte Mannschaft entschied dieses am 9. Juni 1966 vor über 1500 zahlenden Zuschauern durch 2 Tore von Günter Graak sowie einen Treffer von Peter Hambitzer zu ihren Gunsten.

Die siegreiche Mannschaft spielte in folgender Besetzung:

Rudolph, Herrmann, Krauskopf, Motzko, Dierinck, L. Rohmeis, Nöding, A. Klug, Mahn, Hambitzer, Graak, J. Klug und Vandervoort.

 

1966/67 – Bezirksklasse

Mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung wurde im ersten Jahr der Bezirksklassenzugehörigkeit ein guter Mittelplatz belegt.
9. Tabellenplatz – 27:29 Punkte und 64:62 Tore

 

1967/68 – Bezirksklasse

Lange Zeit schwebte die Mannschaft in Abstiegsgefahr, aber ein Zwischenspurt während der Rückserie lässt uns noch den 11. Tabellenplatz erreichen und somit den Klassenerhalt ein weiteres Jahr sichern.

 

1968/69 – Bezirksklasse

Die wohl beste Saison während unserer Bezirksklassenzugehörigkeit. Höhepunkt: Das Spitzenspiel am 30. April 1969 gegen den KSV Baunatal. Dazu hier noch einmal ein Ausschnitt aus der Presse:

Durch eine großartige kämpferische Leistung und taktisch klug eingestellt von Trainer Gala Metzner bezwang der Kasseler SV bei strömenden Regen gestern Abend den Spitzenreiter.

Obwohl der Gast in der zweiten Hälfte im Mittelfeld leicht dominierte, konnte er die sattelfeste Platzherrenabwehr nicht aus den Angeln heben. Hansi König, erstmals wieder dabei, erzielte alle 3 Tore (38., 58. Und 74. Minute) und war der absolute Gewinn für die Wehlheider.

Nach großer Aufholjagd in der Rückrunde wurde mit 41:19 Punkten und 74:50 Toren der 2. Tabellenplatz hinter dem KSV Baunatal erreicht. Zum Aufstieg in die Gruppenliga fehlten uns ganze 2 Punkte.

 

1969/79 - Bezirksklasse

Trainer Gala Metzner kündigt nach 5jähriger Tätigkeit.

Er prägte in den Jahren seines Wirkens zum großen Teil den Stil der Mannschaft, der allerdings die dringend notwendige Blutauffrischung (sprich Nachwuchs) leider nicht zuteil wurde.

Für 400 bzw. 500 Spiele in der 1. Mannschaft werden Manfred und Lothar Rohmeis  geehrt (4. Januar 1970). Adolf Klug erhöht in dieser Saison sein Torekonto auf 148 Treffer und setzt sich somit mit weitem Abstand an die Spitze der Torjägerliste im Kasseler SV. Am Ende steht die Mannschaft im unteren Tabellendrittel: 10 Platz.

 

1970/71 – Bezirksklasse

Jürgen Knauf und Günter Graak übernehmen den Trainerposten.

Nicht wegen ihnen stagniert die Leistung der Mannschaft. Ein überragender Torhüter, Werner Riedel, sichert für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Bezirksklasse: 12. Platz.

 

1971/72 – Bezirksklasse

Absoluter Tiefpunkt. Die Mannschaft ist am Ende.

Während der Serie verlässt uns auch noch Trainer Mirko Culina. Nach über 5jähriger Zugehörigkeit ist der Abstieg nicht mehr abzuwenden. Zusammen mit dem TSV Elbenberg und Korbach 09 müssen wir als Vorletzter in die A-Klasse zurück.

 

1972/73 – A-Klasse

Der Neuaufbau der Mannschaft, bedingt durch zahlreiche Abgänge nach dem Abstieg, erfolgt. Große Startschwierigkeiten, aber in der Rückrunde kommt die gute Arbeit von Trainer Haupt zum Tragen. Die junge Mannschaft steigert sich enorm und erreicht zum Abschluss den 8. Tabellenplatz.

Der unrühmliche Abgang, nach vorheriger Vertragsverlängerung, von Trainer Horst Haupt, erschüttert unseren Verein bis in die Grundfesten und bringt Haupt selbst für die kommende Saison um die Früchte seiner Arbeit.

 

1973/74 – A-Klasse

Großartiger Start. Die Mannschaft befindet sich laufend in der Spitzengruppe. Große Disziplinlosigkeiten (Platzverweise) zum Ende der 1. Halbserie bringen uns um alle Chancen. So bleibt am Ende nur der 6. Tabellenplatz. Höhepunkt: Das Spiel gegen Spitzenreiter Weimar am 17. April 1974, in welchem wir vor über 400 Zuschauern bis zur 86. Minute 1:0 führten (Poppenheger) und dann doch noch einen Punkt abgeben mussten, der Weimar zur Meisterschaft und zum Aufstieg reichte.

Nach nur 1jähriger Tätigkeit verlässt uns aus beruflichen Gründen unser bis dato wohl bester Trainer, Werner Jaschik. Er wechselt als Lizenzspieler vom KSV Hessen Kassel zum Zweitbundesligisten Olympia Wilhelmshaven.

 

1974/75 – A-Klasse

Trainer Helmut Steffens ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Keine Neuzugänge haben den Weg zu uns gefunden, im Gegenteil: erneute Spielerverluste schwächen unsere Mannschaft. Durch einen hart erkämpften 3:2 – Sieg gegen Wettesingen/Breuna am vorletzten Spieltag (11. Mai 1975) wird Platz 10 noch erreicht und kann der Klassenerhalt gesichert werden.

 

1975/76 – A-Klasse

Im Jubiläumsjahr wurden seitens des Vereins große Anstrengungen in Bezug auf Spielerzuwachs unternommen. Endlich sollten keine Abstiegsängste ausgestanden werden. Vom Spielermaterial her hatte es den Anschein, aber es lief leider alles anders als vorausgeplant.

Zunächst mussten wir während der 1. Halbserie bereits einen Trainerwechsel vornehmen. In der Übergangszeit versuchten wir es mit einem Spielertrainer. Dies war auf die Dauer nicht die optimale Lösung, und so hatten unsere Bemühungen mit der Verpflichtung unseres jetzigen Trainers im März dieses Jahres Erfolg.

Aber auch ihm gelang es nicht mehr, die total am Boden zerstörte, demoralisierte Mannschaft wieder voll aufzurichten.

So konnten wir am Ende froh sein, nach der wohl schwärzesten Saison der letzten Jahre, noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein.

Abschließend ist festzustellen, dass es neben vielen Höhen, die unsere 1. Mannschaft in den 25 Jahren zu durchgehen hatte auch eine Anzahl Tiefpunkte gab, wozu sicher auch die letzte Saison zu zählen ist. Wir hoffen, nicht zuletzt durch den Beitritt einiger Neuzugänge, in der kommenden Spielzeit an Spielstärke zu gewinnen.

 

1976/77 – A-Klasse

In der Saison 1976/77 wurde unsere Mannschaft von A. Wengorzewski trainiert. Mit den Spielern Menzel (2), Graak, Hermann, Fennel und anderen erzielten wir den 11. Platz. Im Jahre 1977 wurde C. Schaumburg als 1. Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen von W. Wilhelm abgelöst. Für die jahrelange und aufopferungsvolle Mitarbeit im Verein, bekam C. Schaumburg die goldene Ehrennadel überreicht.

 

1977/78 – A-Klasse

Da nun aus der A-Jugend und durch Neuzugänge Spieler in die 1. Mannschaft kamen, erreichten wir trotz unseres neuen Trainers H. Haupt nur den 11. Platz.

 

1978/79 – A-Klasse

Aus geographischen Gründen wurden wir zu Beginn der Spielserie 1978/79 in die A-Klasse Gruppe 2 versetzt. Trotz einiger Abgänge konnte unter der Leitung von J. Klug auf die bewährten Spieler wie C. Winter, G. Schwenke, M. Bernhard, J. Hellwig, H. Jacob, B. Kraiger, K. Messerschmidt und anderen gebaut werden. Diese Mannschaft schaffte am Ende den 10. Platz.

 

(Die 1. Mannschaft von 1978)

1979-82 – A-Klasse

Durch wenige Neuzugänge und A-Jugend Spieler wurde in den Spielserien 1979/80 und 1980/81 nur Platz 12 und 13 erreicht. Leider verließ 1982 nach knapp 4jähriger Trainertätigkeit J. Klug den Verein. Durch die Nachfolger Weinzierl und Kiefer wurde im letzten Serienspiel gegen den TSV Oberzwehren mit einem 6:5 Erfolg der Abstieg abgewendet. Am Ende dieser Spielzeit gingen die verdienten Spieler C. Winter und G. Schwenke zum Spielverein zurück. In den Jahren 1980 bis 1982 war K. Esser als 1. Vorsitzender tätig. Nun wurde W. Balzer zum 1. Vorsitzenden gewählt.

 

1982/83 – A-Klasse

In der Serie 1982/83 konnte der Trainer K.H. Dobler mit der Mannschaft den Abstieg  in die B-Klasse nicht verhindern. Seit dem Abstieg übt W. Wilhelm das Amt des 1. Vorsitzenden erfolgreich aus.

 

1983/84 – B-Klasse

Mit H. Haupt als Trainer peilten wir den sofortigen Wiederaufstieg, aus der B-Klasse der Gruppe 1, an. Obwohl fast alle Spieler bei uns blieben und auch oben mitspielten, gelang der Aufstieg leider nicht. Es gingen nämlich am „Grünen Tisch“ einige Punkte verloren.

 

1984/85 – B-Klasse

Nun verließen sehr viele 1. Mannschaftsspieler den Verein. Zu diesen Spielern gehörte auch M. Bernard, der in 12 Jahren sehr viele Spiele bestritt. Mit sehr wenigen Neuzugängen und einigen hochgemeldeten A-Jugendspielern wie M. Wilhelm, A. Weigelt, Th. Goldmann und anderen, mussten sie sich bewähren. Doch diese Jungen und unerfahrene Mannschaft wurde, wegen des Torwartproblems, von den erfahrenen Alt-Herren-Mannschaft spielenden Torwart R. Rudolph unterstützt. Der 10. Platz war ein großer Erfolg, den die junge Mannschaft in der Saison 1984/85 erreichte.

Durch die Abgänge und letzte nachkommende A-Jugendspieler wie M. Geinitz, M. Gruber, R. Goldmann, F. Erdmann und St. Erdmann, musste eine neue Hürde bewältigt werden. Da wir nur über eine dünne Spielerdecke verfügen, half die Alt-Herren-Mannschaft mit einigen Spielern aus.

 

(Die 1. Mannschaft von 1984)

1985-87 – B-Klasse

1985/86 und 1986/87 mussten wir uns mit dem 11. Platz zufrieden geben.


1987/88 – B-Klasse

Mit 6 neuen Spielern, die  Trainer K. Hutfles vom SSV 51 mitbrachte, sollte die Wende kommen. Leider warfen uns einige Spielsperren zurück und wir blieben auf dem 11. Platz.

Nun hatten wir trotzdem einen Grund zu feiern, denn es wurden die neuen Umkleidekabinen auf der Wilhelm-Buchenau-Kampfbahn eingeweiht. Doch das alte, seinerzeit von Vereinsmitgliedern errichtete Umkleidegebäude steht weiterhin für die Unterbringung der Sportgeräte zur Verfügung.

 

1988/89 – B-Klasse

Der Start in die Saison 1988/89 begann mit einigen Neuzugängen sehr gut. Dies sollte auch so bleiben, obwohl wir am Ende wenige Spiele unglücklich verloren hatten. Aber dies sah schon viel besser aus, als in den Jahren zuvor, da wir den 6. Platz erzielten.

 

1989/90 – B-Klasse

Nun wurde die Mannschaft in die B-Klasse Gruppe 2 verlegt und ging voller Erwartung in die Serie 1989/90.

Da sich K. Hutfles in den Ruhestand begab, trainierte uns F. Nickel weiter. Wir starteten wieder sehr gut und nur der Ausfall einiger Leistungsträger, durch Verletzungen, brachte uns auf den 8. Platz.

 

(Die 1. Mannschaft von 1989)

1990/91 – B-Klasse

Die Spielserie 1990/91 verlief genauso wie die letzten Jahre. F. Nickel musste aus beruflichen Gründen das Amt des Trainers während der Saison abgeben. Trotz vorbildlicher Arbeit sämtlicher Trainer gelang es nicht, den lang ersehnten Wehlheider Wunsch, des Aufstiegs, zu realisieren.

 

1991 - 2003

Hier fehlern uns leider Aufzeichnungen. Wer verlässliche Quellen hat bzw. kennt möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen.

 

2003/04 - Kreisliga A

Das zweite Jahr in der Kreisliga A. Eine durchschnittliche Saison für unsere 1. Mannschaft. Am Ende belegte man, geführt von Spielertrainer M. Zehlicke, in der Gruppe unter 16 Mannschaften den 10. Tabellenplatz. In 30 Spielen gab es neben 11 Siegen und 3 Unentschieden 16 Niederlagen und ein Torverhältnis von 61:79 Toren. Ältere Spieler um Geinitz, Haag, Schmidt und Weigelt wurden durch junge Spieler wie die Laudien-Brüder, Olbrich, T. Nickel und May unterstützt. Torschützenkönig unseres Teams wurde mit 20 Treffern Nickel, gefolgt von Weigelt mit 12 Treffern. So langsam fand wieder ein Umbruch durch eine jüngere Generation an Spielern in den Reihen der 1. Herren statt, der sich über die kommenden Jahre erstrecken sollte.

 

2004/05 - Kreisliga A

Auch in der darauffolgenden Saison sollte man einen durchschnittlichen Tabellenplatz belegen. Leider wurde das Ziel, der einstellige Platz knapp verfehlt und man landete am Ende der Saison nach 28 Spielen auf dem 10. Platz. Bis auf Haag, Schmidt und Spielertrainer Zehlicke stellten sich viele ältere Spieler nun den Alten-Herren zur Verfügung und überließen den neuen „jungen Wilden“ das Zepter. Leider verließ uns Spielertrainer Zehlicke während der Rückrunde und F. Nickel übernahm die Mannschaft. Doch auch er und all sein Bemühen sowie noch fehlende Erfahrenheit und Ruhe im Spiel taten leider ihr Übriges und ließen uns nur eine mittelmäßige Saison spielen. Bei 10 Siegen und 5 Unentschieden stellten sich 13 Niederlagen und ein Torverhältnis von 94:74 entgegen. Saisonhöhepunkte sicherlich die Kantersiege gegen AFC Kassel (19:0), Eintracht Vellmar (10:1 und 11:3) und Espanol Kassel (11:1) sowie der 3:1 – Erfolg gegen den späteren Aufsteiger in die Bezirksliga, Fortuna Kassel. Torschützenkönig in diesem Jahr erneut T. Nickel (18) vor Olbrich (17).

Ebenso zu erwähnen bleiben die Pokalerfolge der jungen Mannschaft. In der 1. Runde des Kreispokals konnte man erneut die Fortuna Kassel mit 2:1 bezwingen. In Runde 2 erwarteten wir den eine Klasse höher spielenden TSV Oberzwehren. Nach einer klasse ersten Hälfte, wo wir bereits auf 3:0 durch Tore von Nickel (2) und Olbrich davonziehen konnten, schaffte Oberzwehren lediglich den Anschlusstreffer zum Endstand von 3:1. Die nächste Runde stellte uns dann leider vor eine unlösbare Aufgabe. Der damalige Oberligist (heute Hessenligist) OSC Vellmar reiste zum Achtelfinalspiel auf die Buchenau-Kampfbahn. Nach 90 Minuten und einer besser als gedachten Leistung verlor man mit 1:7 (1:4), hatte aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln können.

 

2005/06 - Kreisliga A

Erstmals einstellig, mit positiver Saisonbilanz und ein Stück reifer beendete die 1. Mannschaft die Saison 2005/06 in der Kreisliga A. Trainer F. Nickel schaffte eine neue hoffnungsvolle Elf zu formen, die einen stetigen Weg aufwärts einschlagen sollte. Eine weiter verjüngte Elf, wo lediglich noch Haag aus der älteren Generation unsere Mannschaft unterstütze, musste noch ihren Weg finden. Viele Neuzugänge machten es schwer, eine gewisse Routine zu finden und so gab es neben vielen Höhepunkten auch einige Tiefpunkte, die uns am Ende mit 14 Siegen und 2 Unentschieden bei 12 Niederlagen auf dem 8. Tabellenplatz landen ließen. Torschützenkönig in dieser Saison wieder einmal T. Nickel (27) vor erneut Olbrich (12).

Die Saisonhöhepunkte wurden einmal wieder nicht in der Liga, sondern im Kreispokal geschrieben. In der ersten Runde hatte man ein Freilos gezogen und musste somit erst in Runde zwei gegen den 2 Ligen höher angesiedelten FSV Kassel antreten. Auf den Sieger der Partie wartete in der nächsten Runde der Nordhessen-Primus KSV Hessen Kassel. Eine über sich hinauswachsende und sicherlich auch durch die Aussicht auf dieses Spiel groß auftrumpfende Mannschaft schaffte das nicht für möglich gehaltene und konnte am Ende verdient mit 3:1 (2 mal T. Nickel und Seiler) siegen. So kam es am 18.07.06 gegen den KSV Hessen Kassel, der mit kompletter Mannschaft angetreten war, zum Achtelfinale im Kreispokal auf heimischer Buchenau-Kampfbahn. 250 Zuschauer sahen, wie rekordverdächtige Temperaturen über 30 Grad und ein übermächtiger Gegner ihr restliches taten und am Ende ein 0:20 stand. Trotzdem ein tolles Erlebnis und eine prima Werbung für den ganzen Verein an diesem Tag.

 

(KSV 51 Spieler: Trainer F. Nickel, Genzo, Haxha, Zaun, D. Laudien, Stolte, Heinz
May, Mortas, Nickel, Tiland, Olbrich, Seiler, Lieberknecht)

 

2006/07 - Kreisliga A

Neutrainer Gruber bringt viel frischen Wind in die erste Mannschaft. Leider wird das von der jungen Truppe nicht wie gewünscht umgesetzt. Disziplinlosigkeiten und Unerfahrenheit machen zu schaffen und lassen die Mannschaft nach einer guten Hinrunde (Zwischen dem 23.09.06 und 02.12.06 22 aus 27 möglichen Punkten), am Ende mit 31 Punkten und einer desaströsen Rückrunde auf den 12. Platz abrutschen. Einzig positiv ist die neue junge Generation, die in Reihen des Kasseler SV wirbelt. Leider fehlen aber auch die ein oder anderen erfahrenen Spieler, die auch mal ein Spiel lenken und beruhig können. Aus 28 Spielen werden 9 Siege, 3 Unentschieden und 13 Niederlagen geholt, wobei immer noch ein positives Torverhältnis von 70:68 Toren steht. Saisonhöhepunkte mit Sicherheit die Siegesserie vom 9. -18. Spieltag, wo unter anderem der TSV Ihringshausen mit 5:1 auswärts besiegt werden konnte und das 2:2 gegen den späteren Tabellendritten Spielverein 06 Kassel. Torschützenkönig wird einmal mehr T. Nickel (20) vor Olbrich (12).

Wieder einmal ganz andere Gesetze, und was alles in der jungen Truppe stecken kann, zeigt uns der Kreispokal. In Runde 1 schafft man den Bezirksligisten Eintracht Vellmar mit 2:1 (May und T. Nickel) aus dem Wettbewerb zu kegeln, ehe man auch noch erneut im Achtelfinale denkbar knapp und unglücklich erst im Elfmeterschießen gegen den zwei Ligen höher angesiedelten BC Sport Kassel mit 3:5 verliert. Dabei bot sich den Zuschauern ein wahrer Krimi und Spektakel. Zweimal hatte Olbrich kurz vor Ende der regulären Spielzeit und der Verlängerung ausgleichen können, ehe das Glück auf des Gegners Seite stand und dieser in die nächste Runde einziehen konnte.

 

2007/08 - Kreisliga A

Erneut startet man prima in die Saison und kann nach 7 Spieltagen den 3. Tabellenplatz belegen. Danach folgt ein Auf-und-Ab. Trainer Gruber schafft leider nicht die nötige Konstanz in die Mannschaft zu bringen und verlässt uns am Saisonende. Dass Potenzial in der Mannschaft steckt beweist sie mit Siegen gegen den zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer Fortuna Kassel (4:2 am 04.11.07 durch 2 mal Nickel und 2 mal May) und dem 3:2 gegen den Vizemeister SVH Kassel am 15.09.07 durch zwei Tore von Olbrich und Nickel. Leider folgt in der Rückrunde einmal wieder der komplette Einbruch der Mannschaft. Ihr spielerisches Können wir nur noch in wenigen Spielen abgerufen und es macht sich Unzufriedenheit breit. Zudem verlässt uns zur Winterpause T. Nickel in Richtung Obermeiser/Westuffeln, der in den vergangenen Jahren mit durchschnittlich 20 Toren einen großen Teil zu den Erfolgen beigetragen hat. So stehen am Saisonende bei 60:76 Toren, 11 Siege, 2 Unentschieden und 15 Niederlagen und ein enttäuschender 8. Tabellenplatz. Mit ein wenig mehr Konstanz wäre dieses Jahr deutlich mehr möglich gewesen. Torschützenkönige werden in diesem Jahr mit lediglich 10 Treffern Olbrich und S. Laudien.

 

2008/09 - Kreisliga A

Die beste Saison der letzten 20 Jahre im Verein. Neu- und Alttrainer Zdebik schafft wieder ein neues Selbstvertrauen unter den Spielern aufzubauen. Zudem bringt er drei neue Spieler und einen zurückkehrenden T. Nickel mit. Was tatsächlich in der Mannschaft steckt schafft er rauszuholen und zu verinnerlichen. Während der Saison muss man aufgrund der Umbauarbeiten auf der Buchenau-Kampfbahn auf die Hessenkampfbahn umziehen, was aber keinen Abbruch tut. Es folgt eine Hinrunde, in der wir uns die Herbstmeisterschaft sichern. Nach holprigen Start (2:2 in TSV Vellmar und 1:2 gegen SVH Kassel) legt die Mannschaft eine Serie mit 12 Siegen aus 14 Spielen hin. Nun haben wir auch das nötige Glück, wie der 3:2 Sieg in der 95. Minute (!) in Olympia Kassel  durch S. Laudien beweist. Es ist wieder was los in Wehlheiden, was auch steigende Zuschauerzahlen und Unterstützung bei den Auswärtsspielen zeigen. Es folgt die Rückrunde und die Erinnerung an die vergangenen Jahre, wo regelmäßig in der Rückrunde eingebrochen wurde.

Und dann folgt das, worum jeder gefürchtet hatte. Das erste Spiel geht unglücklich verloren und das zittern beginnt. Es folgt 1 Sieg aus den nächsten 6 Spielen. Danach fängt sich die Mannschaft allerdings wieder und spielt weiterhin um die Meisterschaft mit, denn auch der Tabellenführer hatte Federn gelassen. Und es kommt zum Saisonhöhepunkt und dem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga am 24.05.09 gegen die Reserve des TSV Wolfsanger.

150 Zuschauer mussten dabei leider einen tragischen Verlauf beobachten. Lag man noch zur Pause 0:1 hinten, so konnte diesen T. Nickel kurz nach der Pause egalisieren. Da allerdings nur ein Sieg den Aufstieg versprach, warf die Mannschaft alles nach vorne und wurde ausgekontert. Am Ende hieß es 1:3 (84. Und 90. Minute) und die Aufstiegsträume waren geplatzt.

Die Mannschaft von Damals:

Trainer Zdebik – Prall – Muraschka, D. Laudien, Heinz – Haxha, Schütte, Stolte, Olbrich, S. Laudien – Nickel, May

(Die erfolgreiche Mannschaft aus der Saison 2008/09 mit
Stehend: Betreuer Horchelhahn, 1. Vorsitzender Lippold, Olbrich, Muraschka, Tiland,
Schütte, D. Laudien, Haxha, Wientjes, Heinz, May, Neufogt, Mewes, Trainer Zdebik
Sitzend: Al-Sahwi, Stolte, Zaun, Prall, T. Nickel, S. Laudien)

So ergab sich am Ende folgende Abschlusstabelle:

 

 

Tore

Punkte

 

1.     TSV Wolfsanger II

82:38

62

 

2.     TSV Vellmar

101:53

60

 

3.     Fortuna Kassel

78:35

59

 

4.     Kasseler SV

83:50

58

Torschützenkönig wurde wie in den Jahren zuvor T. Nickel (23) vor Olbrich (21)

 

2009/10 - Kreisliga A

Das darauffolgende Jahr gingen wir natürlich mit hohen Erwartungen in die Saison. Mit den gewohnten, und von Jahr zu Jahr erfahreneren Stammkräften um die Laudien-Brüder, Heinz, Stolte, Haxha, T. Nickel und Olbrich machte man sich berechtigte Hoffnungen erneut um die Aufstiegsplätze mitspielen zu können. Zumal lediglich zwei Abgängen 4 Zugänge gegenüberstanden und somit auch das Niveau der Mannschaft nochmal gehoben werden konnte. Doch wie sich bald herausstellen sollte, waren die Erwartungen zu hoch und vielleicht auch ein wenig Überheblichkeit stellte sich dem Erfolg in den Weg. So verschlief man den Start, ja sogar den größten Teil der Hinrunde komplett und konnte diese nur auf einen enttäuschenden 6. Tabellenplatz beenden. Zu diesem Zeitpunkt standen 7 Siegen 6 Niederlagen entgegen.

Ein ganz anderes Gesicht zeigte die Mannschaft aber dann entgegen den Erwartungen in der Rückrunde. Trainer Zdebik schaffte es erneut die Geister im Team zu wecken. Lediglich eine Niederlage kassierte das Team in der zweiten Saisonhälfte und konnte aus 13 Spielen 9 Siege holen. Die Saison schloss man somit mit 51 Punkten (16 Siege, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen) und 88:40 Toren auf einem prima 4. Tabellenplatz ab. Natürlich war anschließend der Ärger über die verpatzte Hinrunde umso gewaltiger. Saisonhöhepunkte sicherlich der 2:1- Derbysieg bei der TSG Wilhelmshöhe am 06.12.09 (Doppelter Torschütze Olbrich) sowie die beiden Kantersiege gegen Zagreb Kassel (8:1) und ESV Jahn Kassel (8:3). Torschützenkönig wurde in diesem Jahr Olbrich (27) vor Nickel (21).

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. April 2011 um 17:14 Uhr  

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